ACTAQUA GmbH: Jahresabschluss 2020 veröffentlicht – Starkes profitables Wachstum unter schwierigen Rahmenbedingungen

Unternehmen
  • Bestätigung der vorläufigen Zahlen
  • Umsatzverdopplung und Ergebniszuwachs für 2021 prognostiziert
  • Unsicherheit durch Corona-Pandemie weiterhin vorhanden

 

Mannheim, 19.05.2021 – Die ACTAQUA GmbH (ISIN: DE000A3H2TU8), eine Spezialistin für die Digitalisierung von Gebäudetechnik, hat den testierten Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2020 bestätigt. Basierend auf der erfolgreichen Neuakquise und dem weiteren Ausbau bestehender Key-Account-Beziehungen konnte die Gesellschaft im Berichtszeitraum ein deutliches Umsatz- und Ergebniswachstum gegenüber dem Vorjahr erzielen.

„Trotz der schwierigen Rahmenbedingungen ist die geplante positive Ergebnisentwicklung eingetreten und hat unsere Erwartungen voll erfüllt. Der Trend zur Digitalisierung der Gebäudeinfrastruktur bleibt ungebrochen und der hohe Investitionsstau in vielen Liegenschaften lässt die Betreiber weiter nach Lösungen suchen, die den wirtschaftlichen Betrieb des Objekts ohne kapitalintensive Investitionssummen aufrechterhalten. Aufgrund des Wachstums werden wir im zweiten Quartal 2021 unsere Geschäftsräume von Schriesheim nach Mannheim verlegen. Die neuen Räumlichkeiten bieten zum einen größeren Platz für den geplanten Personalaufbau und ermöglichen uns zum anderen, unseren Kunden das PAUL-System in einem eigenen Showroom zu präsentieren“, erklärt Sascha Müller, Mitgründer und Generalbevollmächtigter von ACTAQUA.

Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage

Die Umsätze erhöhten sich im Geschäftsjahr 2020 um rund 88 % auf EUR 4,8 Mio. (2019: EUR 2,6 Mio.) und die Gesamtleistung verbesserte sich von EUR 2,7 Mio. auf EUR 5,1 Mio. Insbesondere das Geschäft mit Key Accounts im Segment der institutionellen Kunden wurde deutlich ausgebaut und überkompensierte Verzögerungen im stark von den Corona-bedingten Kontaktbeschränkungen betroffenen Kundensegment der Wohnungseigentümergemeinschaften. Wegen der fortgesetzten pandemischen Lage wird sich diese strukturelle Veränderung zu einem stärkeren Gewicht der Key Accounts auch im Jahr 2021 fortsetzen.

Der Expansionskurs trug im Berichtszeitraum positiv zur Ergebnisentwicklung bei. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) erhöhte sich um 74 % auf EUR 2,1 Mio. (2019: EUR 1,2 Mio.). Dies entspricht einer EBITDA-Marge von 43,8 % (2019: 47,3 %). Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) lag im abgelaufenen Geschäftsjahr mit EUR 1,6 Mio. ebenfalls deutlich über dem Vorjahreswert (2019: EUR 1,1 Mio.), einhergehend mit einer EBlT-Marge von 33,9 % (2019: 42,8 %). Unter dem Strich steht für das Geschäftsjahr 2020 ein vorläufiger Jahresüberschuss in Höhe von EUR 1,0 Mio. (2019: EUR 0,7 Mio.). Ergebnismindernd wirkten sich insbesondere Einmalkosten der Anleiheplatzierung sowie Investitionen in den wachstumsbedingten Ausbau von Strukturen und Prozessen aus.

Der operative Cashflow wird im aktuellen Stadium durch den starken Anstieg der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen belastet und belief sich im Berichtszeitraum auf EUR -3,5 Mio. (2019: EUR -0,6 Mio.). Der vergleichsweise hohe Investitionscashflow von EUR 2,5 Mio. (2019: EUR 1,6 Mio.) erklärt sich dadurch, dass die im Rahmen der Projekte bei den Kunden verbauten Anlagen das Sachanlagevermögen von ACTAQUA erhöhen und dem bislang geringe Abschreibungen gegenüberstehen. Durch die erfolgreiche Anleihefinanzierung war der Gesamt-Cashflow im Geschäftsjahr 2019 mit EUR 4,5 Mio. deutlich positiv (2019: TEUR 10) und gewährleistet eine erfolgreiche Vorfinanzierung der Projekte.

Das Eigenkapital mehr als verdoppelte sich im Berichtszeitraum auf EUR 1,8 Mio. (2019: EUR 0,9 Mio.). Die Eigenkapitalquote verringerte sich infolge der Bilanzverlängerung jedoch vorübergehend von 17,2 % zum 31. Dezember 2019 auf 10,1 % zum 31. Dezember 2020. Die Erhöhung der Bilanzsumme auf EUR 18,0 Mio. (2019: EUR 5,0 Mio.) ergibt sich aus dem Anstieg der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen aufgrund des deutlich erhöhten Geschäftsvolumens sowie einer Zunahme der liquiden Mittel infolge der Anleiheemission.

Ausblick

Für das Jahr 2021 geht ACTAQUA erneut von einer Umsatzentwicklung aus, die deutlich über der allgemein erwarteten Branchenentwicklung liegt. Gründe hierfür sind die Geschäftsentwicklung in den ersten drei Monaten und die Marktakzeptanz für die neuen Produktgenerationen, insbesondere die Einführung der Steuerung mittels künstlicher Intelligenz. Vor allem bei Kunden aus dem Hotel- und Büroimmobiliensegment sowie in öffentlichen Einrichtungen besteht hohes Potenzial. Ein Wachstumsbeitrag wird zudem aus dem Produktbereich PAUL-Heizung erwartet.

Aus heutiger Sicht geht das Management unter der Voraussetzung eines stabilen wirtschaftlichen Umfelds und eines moderaten Verlaufs der Corona-Pandemie unter Berücksichtigung der besonderen Herausforderung für das Geschäftsjahr 2021 deshalb von einer Umsatzsteigerung auf rund EUR 10 Mio. aus. Ergebnisseitig wird unter Berücksichtigung steigender Preise für Basismaterialien sowie eines erhöhter Personalaufwands mit einer weiteren Verbesserung gerechnet.

Aufgrund der anhaltenden Corona-Pandemie und deren schwer abschätzbarem weiteren Verlauf, bestehen jedoch unabhängig vom sehr guten Jahresauftakt weiterhin Risiken für den Geschäftsverlauf im Jahr 2021. Betroffen ist vor allem das Kundensegment der Wohneigentümergemeinschaften, in dem das Versammlungsverbot, einhergehend mit dem Verlust der Entscheidungsmöglichkeit bei Eigentümerversammlungen, zu Umsatzverschiebungen bis in das Jahr 2022 führt.

Der vollständige Jahresabschluss 2020 steht auf der Internetseite der ACTAQUA GmbH im Bereich Investor Relations unter www.ir.actaqua.de zum Download zur Verfügung.

 

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E-Mail: investor@act-aqua.de

 

Über die ACTAQUA GmbH:

Die ACTAQUA GmbH ist im Bereich Smart Building tätig. Konkret unterstützt ACTAQUA Immobilienbetreiber bei der Digitalisierung von Gebäudetechnik und trägt dazu bei, Energieverbrauch und CO2-Ausstoß zu senken. Der Schwerpunkt liegt dabei auf wasserführenden Systemen. Mit dem Regelsystem PAUL hat ACTAQUA eine Plattform entwickelt, die die Heiz- und Trinkwasseranlage mittels Big Data und künstlicher Intelligenz digitalisiert und dabei Kosten spart und Transparenz schafft. Aktuell betreut ACTAQUA über 80 Unternehmen der Immobilienwirtschaft mit insgesamt mehr als 70.000 Wohneinheiten.

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