ACTAQUA GmbH: BAFA bezuschusst PAUL-Installationen

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Mannheim, 15. Dezember 2021 – Das innovative Regelsystem PAUL der ACTAQUA GmbH, einer Spezialistin für die Digitalisierung von Gebäudetechnik, wurde vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) als förderfähige Einzelmaßnahme zur Verbesserung der Energieeffizienz im Gebäudesektor anerkannt. Damit wird seit dem 1. Juli 2021 jede installierte PAUL-Lösung bezuschusst. Die Förderung beläuft sich auf 20 – 30 % des vollen Vertragswerts. Da die verbauten Anlagen auch nach Vertragsabschluss im Eigentum von ACTAQUA verbleiben, fließen die Zuschüsse der Gesellschaft als Antragstellerin direkt zu, mögliche Förderansprüche der Kunden werden vertraglich an ACTAQUA abgetreten. Die ersten Anträge aus dem Sommer über Zuschüsse in Höhe von ca. € 1 Mio. wurden Ende November erfolgreich genehmigt, insgesamt werden Zuschüsse in Höhe von ca. € 2 Mio. für 2021 durchgeführte Projekte erwartet.

 

„Deutschlandweit entfallen 38 % aller CO2-Emissionen auf den Gebäudesektor – zwei Drittel davon auf Wohngebäude. Erschöpften sich Energieeffizienzmaßnahmen bisher auf technisch weitestgehend ausgereizte Bereiche wie Gebäudehülle, Heiztechnik und Photovoltaik, muss der nächste Entwicklungssprung aus der Digitalisierung der Gebäudetechnik kommen. Die Anerkennung der Förderfähigkeit von PAUL war deshalb folgerichtig. Für ACTAQUA ist dies ein großer Erfolg, der sich nicht nur direkt auf Umsatz und Ergebnis auswirkt, sondern auch die Vertriebsaktivitäten unterstützt und unsere Finanzkraft stärkt. Die Behandlung als Einzelmaßnahme erleichtert das Antragsverfahren und das immer gleiche Szenario beschleunigt die Genehmigung der einzelnen Installationen. Derzeit prüfen wir zudem, ob die Zuschüsse über eine Factoring-Lösung direkt dem Cashflow zufließen können”, erklärt Sascha Müller, Mitgründer und Generalbevollmächtigter von ACTAQUA.

PAUL digitalisiert die Heiz- und Trinkwasseranlage mittels Big Data und künstlicher Intelligenz und spart dabei nicht nur Kosten und schafft Transparenz, sondern leistet auch einen signifikanten Beitrag zur CO2-Einsparung. Durch kontinuierlichen hydraulisch-thermischen Abgleich, dauerhafte Temperaturabsenkung und frühzeitige Warnung bei Leistungsabfall, sorgt PAUL für einen effizienteren Betrieb und senkt den Energieverbrauch um bis zu 25 %. Indem PAUL es ermöglicht, Trinkwasseranlagen zu revitalisieren statt aufwändig zu sanieren, ist das System darüber hinaus für die Vermeidung sogenannter „grauer“ CO2-Emissionen, z. B. durch Produktion und Transport von Baustoffen, von größter Relevanz.

Mit der Förderung erkennt die BAFA das Energieeinsparpotenzial von PAUL ganz offiziell an. Die Zuschüsse sind innerhalb von 24 Wochen nach erfolgter Installation auszahlbar und als sonstige betriebliche Erträge voll ergebniswirksam. Jeder Zuschuss erhöht somit die Gesamtleistung und trägt zur Verbesserung der ohnehin hohen Profitabilität bei. Aufgrund dieser Mechanik passt die Gesellschaft ihre Prognose für das Gesamtjahr an: Ging das Management der ACTAQUA bislang von einer Umsatzsteigerung auf rund € 10 Mio. sowie einer Ergebnisverbesserung aus, wird nun eine Gesamtleistung von rund € 13 Mio. (2020: € 4,8 Mio.) und ein EBITDA von rund € 7 Mio. (2020: € 2,1 Mio.) erwartet.

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